Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (KI)

Mission-KI – Besuch des „Forums für Künstliche Intelligenz“ im Deutschen Museum in Bonn.

Meine Herausforderung an die KI: ein Vortrag zum Thema „Oktopus im Rollstuhl„.

Die KI-Ausstellung hat mir sehr gut gefallen! Zwei Stunden waren rum wie nichts…

Mit dem Auto-Simulator (autonomes Fahren) habe ich begonnen. Bei der Verkehrsschild-Erkennung habe ich dann versucht, den Rechner auszutricksen. Bei der Personen-Erkennung war das einfach – sie konnte mit mir in meinem Rollstuhl nicht so richtig umgehen.

Bei den „Montagsmalern“ ging es unentschieden aus: drei meiner Skizzen hat die KI erkannt, drei nicht.

Spannend war, dass die Identifikation von Tieren und Gegenständen stark vom Hintergrund abhängig war: Das Playmobil-Pferd vor weißem Hintergrund wurde als Triceratops (Dinosaurier) erkannt. Mit buntem Hintergrund, z.B. Wald oder Muster, hat es funktioniert.

Erstaundlich gut mit dem Rolli hat die Projektion des Teiches funktioniert, bei der die Wasserbewegung der Fuß- bzw. Rollispuren virtuell ergänzt wurde:

Mit der 3D-Brille wurde der Blick ins Museum live in ein Kunstwerk verwandelt, z.B. …

… auf Basis eines Fotos von Spaghetti Bolognaise oder …
… basierend auf einem Bild von Joan Miró.

Aber das Beste war die Station, bei der man einen Vortrag zu beliebigen Themen erstellen lassen konnte. Mein Themenvorschlag lautete „Oktopus im Rollstuhl„. Weil es so lustig war, durfte die KI dieses Thema gleich zweimal bearbeiten.

Leider konnte man sich die Vorträge nicht nach Hause schicken lassen. Deshalb hier ein paar Auszüge:

Auszüge aus dem Vortrag:

  • Biomechanische Innovation
    In diesem Abschnitt der Präsentation beleuchten wir die biomechanischen Herausforderungen, die bei der Entwicklung eines Rollstuhls für einen Oktopus gemeistert werden müssen.
  • Ethische Betrachtungen
    Wir betrachten nun die ethischen Implikationen, die mit der Bereitstellung eines Rollstuhls für einen Oktopus einhergehen. Dabei wird ststs darauf geachtet, dass die Interaktion mit dem Gerät freiwillig ist und den natürlichen Verhaltensweisen des Tieres entspricht.
  • Technologie trifft Tierpflege
    In diesem Teil der Präsentation zeigen wir auf, wie die Verwendung eines Rollstuhls für einen Oktopus nicht nur dessen Mobilität fördert, sondern auch wertvolle Daten liefert, um unsere Kenntnisse über Meereslebewesen zu erweitern.
  • Technologie trifft Meeresbiologie
    … der durch eine speziell angefertigte Unterwasserstuhlanpassung seine Mobilität zurückerlangt hat.
  • Kognitive Fähigkeiten im Fokus
    Die Interaktion zwischen dem Oktopus und seiner neuen Unterwasserrollstuhlanpassung ist ein …
  • Abschluss
    Zusammenfassend haben wir heute gesehen, wie ein Oktopus durch menschliche Innovation und Empathie eine neue Chance auf Mobilität erhalten hat.

Barrierefreiheit: Das Museum befindet sich im Untergeschoss des Gebäudes, ist aber über einen Außenfahrstuhl auch für Rollifahrer gut zu erreichen. Auch im Museum kann man mit einem Fahrstuhl die Etagen wechseln. Die Mitmach-Aktionen sind aus dem Rolli heraus manchmal schwer zu bedienen bzw. die Displays schlecht zu lesen.
Alltagspraktische Feststellung: Bei gut 30°C heizt sich der gläserne Fahrstuhl stark auf. Während der Fahrt ist es deshalb warm und stickig. Besonderes Highlight ist jedoch der Fahrstuhltaster, der dann auch deutlich mehr als handwarm wird und während der Fahrt durchgängig gedrückt werden muss. (Vielleicht erfinde ich mal gekühlte Taster…)

Ein Rolli-Fahrer, der viel Spaß hat.
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